

"Liebe Handwerker und Gewerbetreibende, liebe Geschäftsleute und Unternehmer, möge die Innovative regionale Zusammenarbeit zwischen den ausserbetrieblichen Trägern, dem Bezirksamt Prenzlauer Berg und Ihnen dazu beitragen, dass wir gemeinsam für die Region einen Grundstein legen im Hinblick auf die Schaffung von zusätzlichen Ausbildungsplätzen. Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung und wünsche uns, dass der "Regionale Ausbildungsverbund URBAN" beispielgebend wirksam werden kann, denn die Jugend ist unsere gemeinsame Zukunft."
Reinhard Kraetzer
Bezirksbürgermeister a.D.
Prenzlauer Berg
(Grußwort auf dem Flyer des "Regionalen Ausbildungsverbundes URBAN" von 1998)
Von der Idee bis zur Gründung des "Regionalen Ausbildungsverbundes URBAN e.V."
Im Mai 1995 hat der Bezirk Prenzlauer Berg von Berlin mit der Einrichtung des bezirklichen Modellprojektes "TriAs", zur Beratung und Begleitung von insbesondere sozial und wirtschaftlich benachteiligten jungen Menschen in ihrem beruflichen Findungsprozess, einen regionalen Schwerpunkt im Rahmen der Jugendhilfe gesetzt. Diese institutionalisierte bezirkliche Schwerpunktsetzung beinhaltete die konsequente Umsetzung von Vernetzung öffentlicher und freier Träger, die in der Region mit der Thematik Jugend - Ausbildung – Beruf befasst waren, in einer Arbeitsgemeinschaft Jugendberufshilfe gemäß § 78 SGB VIII. Gleichzeitig wurde damit auf bezirklicher Ebene die "Vereinbarung zur Zusammenarbeit von Arbeits- und Jugendämtern Berlins bei den Aufgaben der beruflichen Eingliederung benachteiligter junger Menschen" der Senatsverwaltung für Jugend und Familie und des Landesarbeitsamtes Berlin-Brandenburg bereits vor der endgültigen Unterzeichnung der Partner erstmals in einem Berliner Bezirk umgesetzt.
Die Arbeitsgemeinschaft tagte regelmäßig einmal im Monat unter Leitung von TriAs und einer kontinuierlichen Beteiligung von MitarbeiterInnen des Jugendamtes, des Arbeitsamtes mit seiner Abteilung Berufsberatung, sowie der regional ansässigen ausserbetrieblichen Ausbildungsträger. Durch die Kontinuität konnte eine hohe Effizienz in der Bearbeitung rund um die Thematik Ausbildungsnotstand erzielt und eine Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit geschaffen werden, die die Entwicklung von gemeinsamen Projekten ermöglichte.